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Jutta Held

Philosophie als politische Praxis

Erinnerte Zeitgeschichte. Interview mit Günter Freudenberg und Ursula Freudenberg

Rubrik(en): Reihen | Schriften der Guernica-Gesellschaft | Philosophie

Das Buch wurde mit der Methode der Oral History erarbeitet. Der Philosophie-Professor Günter Freudenberg, der nicht nur als Kulturtheoretiker, sondern zugleich durch seine praktischen kulturpolitischen Initiativen bekannt geworden ist, antwortet auf Fragen und erzählt zusammen mit seiner Frau, Ursula Freudenberg, von ihrem gemeinsamen Leben. Der weit gespannte Bogen reicht von Kindheitserinnerungen an die Nazizeit über den Krieg, das Studium in Freiburg in den frühen Nachkriegsjahren bis zu den universitären und kommunalen Reformbestrebungen in den siebziger Jahren, zur Friedensbewegung und zu dem Engagement in der „Dritten Welt“, Politikfeldern, die Freudenberg durch seine Tätigkeit im Sinne basisdemokratischer Ziele mit strukturierte. Freudenberg praktizierte eine neue Form des interkulturellen Austauschs und äußerte sich theoretisch dazu, lange bevor der postkoloniale Diskurs in Mode kam. Seine internationalen Kontakte, seine Freundschaften und Begegnungen mit Heidegger, Szilasi, Enzensberger, Isang Yun, Gollwitzer und vielen anderen kommen genauso zur Sprache wie das private und familiäre Leben, das Aufschluß gibt über die Lebensentwürfe einer Generation.

Philosophie als politische Praxis

Philosophie als politische Praxis

1. Aufl. 1997, 214 Seiten, Broschur

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DOI: http://dx.doi.org/10.1466/20061109.07
Preis: 13,70 EURO
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Buch

ISBN: 9783932124365
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Infos zum Autor

Martin Papenbrock, Jutta Held