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Klaus Vieweg (Hg.)

Universalismus

Band 12 der Schriften aus dem Kolleg Friedrich Nietzsche, Weimar.

Universalistisches Denken geriet in den letzten Jahrzehnten häufig in die Kritik. Hinter diesem Konzept stehe, so der Verdacht, unausgesprochen eine Art Eurozentrismus. Manche sehen darin einen metaphysischen Dinosaurier und rufen das Ende der »exklusiven Vernunft« und den Untergang des universalistischen Diskurses aus. Favorisiert wird stattdessen ein Kulturrelativismus mit seiner These von der radikalen Pluralität der kulturellen Formen und dem Bestreiten alles Allgemeinen. Dieser Relativismus gilt als der Anwalt der Toleranz und der bunten Mannigfalt, der Universalismus hingegen wird mit dem Stigma des Intoleranten und grauen Einen versehen, hier die Vielfalt und das zu allen kulturellen Formen Tolerante, dort das Imperiale und Uniforme.

Nun wird sicher zu Recht die Gleichberechtigung der besonderen Kulturen eingefordert. Aber dies bringt Fragen mit sich: Was heißt denn Gleichberechtigung, was versteht man unter Besonderheit? Kann man sinnvoll Besonderheit ohne Allgemeinheit verstehen, ohne das Universelle im Sinne des Allgemeinen? Was kann als gleich oder universell angesehen werden?

  •  Buch (D)
    22,00 €

  • ISBN: 978-3-95773-129-6

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