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Über Proust und Goethe

Auf der Suche nach einer Wahlverwandtschaft

„Es ist von grösstem Reiz, wenn Schriftsteller, die eine mehr oder weniger grosse Rolle in der Literaturgeschichte gespielt haben, ausserdem verführerische, amüsante oder poetische Silhouetten gewesen sind. Wir sehen sie gern so, und sie zeigen sich übrigens auch gern so in ihren Büchern, Chateaubriand mit windzerzausten Haaren, Lamartine, von seinen Windhunden begleitet oder schlittschuhlaufend wie Goethe“ – schreibt Marcel Proust.

Es ist bis jetzt kaum bekannt, daß Proust ein großer Bewunderer Goethes war. So bezeichnete er diesen als: „Die grösste Intelligenz, die es jemals gab, die fähigste, um alle Rollen in Wilhelm Meister, in den Wahlverwandtschaften zu spielen, sogar die der Phantasie.“

Dieser Essay versucht erstmals, die erstaunliche Wahlverwandtschaft, die Proust mit Goethe verband, aufzuzeigen und zu beweisen. Dazu beleuchtet die Autorin dreißig ähnlich überraschende Textstellen Prousts, die sich mit Goethe befassen. Die französische Übersetzung dieses Buches unter dem Titel „En lisant Proust et Goethe“ ist ebenfalls bei uns erhältlich.

  •  Buch (D)
    10,20 €

  • ISBN: 9783897391314

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  •  eBook (PDF)
    10,20 €

  • ISBN: 978-3-95899-194-1
  • DOI: http://dx.doi.org/10.1466/20061204.03

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